Wer auf irgendeinen anderen Fotograf hört ist verloren

Fotografentreffen sind immer wieder interessant, auch wenn sich die Themen ewig wiederholen.

Jeder junge Nachwuchsfotograf hat dann das Thema auf’s Neue und die alten Hasen schauen sich nur an. Eines der immer wiederkehrenden Themen sind andere Fotografen in Social Media und damit:

Konstruktive Kritik

Meine Meinung ist da ziemlich hart und einfach. Es geht nur darum sich selbst in der Öffentlichkeit zu profilieren und andere Fotografen “herunterzuziehen”. Um mehr geht es aus meiner Sicht nicht.

Man muss nicht lernen mit Kritik umzugehen, das ist Bullshit. Die Registrierung jeglicher Kritik bedeutet für euch ein “herunterziehen” und hat sehr schnell Demotivation und Frust zur Folge. Ihr schadet euch nur selbst.

Wer auf irgendeinen Fotografen hört, ist selbst Schuld

Ja, so sehe ich das. Wenn ich wirklich was lernen will, dann spreche ich die Fotografen an, die in dem Bereich zur internationalen Spitze gehören… und keinen anderen.

Ich wäre in meinen jungen Jahren und anfängen glücklich gewesen, wenn ich einen Top-Fotografen hätte ansprechen können. Leider kannte man damals maximal seinen Namen und seine Arbeiten, aber nicht seine Adresse. Heute könnt ihr jeden Fotografen über Social Media kontaktieren … warum macht ihr das dann nicht?

Erst recht höre ich nicht auf irgendeinen hergelaufenen Möchtegern-Professor, der mir sagt das hätte er anders gemacht und dies oder jenes wäre falsch. Meistens sind es in Wirklichkeit, nur Dilettanten die sich wichtig machen. Wenn man sich ihre Portfolio anschaut (falls es überhaupt existiert), dann zeigt sich in den allermeisten Fällen, das sie eben keine Ahnung vom Thema haben. Oftmals meldet sich sogar jemand aus dem Bereich “Blümchen” zu Fine Art Portraits. Gratuliere.

Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler

Das Grundgesetz des Marketings. Der Angler ist eben der Fotograf und der “Kunde” ist der Fisch. Andere Angler interessieren nicht.

Dem “Kunden” muss das Bild gefallen und niemanden anderen. Ob der Kunden nun ein bezahlender Kunde eines Profis ist oder auch nur das Mädel das für ein TfP vor die Kamera tritt.

Das Beitragsbild wurde aus diesem Grunde von mir ausgewählt. Ein typisches Beispiel, wo sich einige Möchtegern-Fotografen ausgetobt hatten:

“Vollkommen überbelichtet” … “Alles ausgebrannt, das macht man nicht”… usw und sofort. Also klassischer Fotografen-Bullshit!

Der “Kundin” hat es extrem gut gefallen. Ihr gefällt es zum “Engelchen” gemacht zu werden. Sie kümmert sich einen Scheißdreck darum, was irgendein Fotograf sagt.

Kein Fotograf der Welt bezahlt euch eure Miete oder ein Brötchen

Will man mit der Fotografie Geld verdienen oder sogar seine Existenz bestreiten, so verschärft sich die Situation nur noch. Wer dann noch auf irgendeinen Möchtegern-Professor hört, setzt seine Existenz auf’s Spiel.

Geht euren Weg!

Wenn ihr das gefunden habt für das eure Leidenschaft steht … geht euren Weg. Unbeirrbar wie ein Panzer.

Im Zweifelsfall zeigt ihr eben anderen Fotografen keine Bilder mehr.

Wer seine Bilder in Fotografen oder Modellgruppen welcher Art auch immer zeigt und Geld verdienen will ,sollte schon einmal Konkurs anmelden. Das gibt es dort nicht. Im besten Fall ein paar Streicheleinheiten, aber normalerweise viel Frust.

Social Media in diesem Bereich ist ein Hobby, das man sich nur erlauben kann, wenn man absolut gefestigt ist.

Das Geld gibt es nur dort, wo die Fische sind …

Das ist natürlich abhängig davon, was ihr macht und verkaufen wollt. Wer ist euer Fisch und wo hält er sich auf?

Es kann durchaus sein, das ihr sehr schnell feststellt, das eure Zeit im Social Media verschwendete Zeit war …

Selbst wenn ihr kein Geld mit der Fotografie verdienen wollt, liegt euer Erfolg immer noch bei den Fischen und nicht bei den Anglern.