Warum ich meine Bilder verlor

oder die Wichtigkeit von Backups

Viele sehen das Thema “Backup” viel zu locker. Ach, ich habe ja eine Kopie.

Das reicht nicht. Hier ein Beispiel wie es mir selbst passiert ist

Fast alle Negative und Abzüge verbrannt

Ja, ist mir selbst vor Jahren passiert.

Aus Platzgründen hatte ich mein Archiv an Negativen und Abzügen bei meinen Eltern im Keller gelagert. Der typische Keller eines Hochhauses mit Kellerzellen, die nur durch Holzverschläge getrennt sind.

Eines Tages gab es einen Feuerteufel im Haus. Es ist bis heute nicht klar, was ihn bewogen hat. Wahrscheinlich das Feuer selbst.

Er hat einfach den Keller angezündet.

Negative und Papier, zusammen mit Holzverschlag brennen hervorragend. Er muss seinen Spaß gehabt haben. Ich nicht. Mein Vater hat dabei alle seine Instrumente als Musiker verloren.

Gott sei Dank, hatte ich einigen wichtige private Bilder in einer Schachtel in meinem Arbeitszimmer verwart. Die gibt es immer noch.

Eine weitere Erkenntnis ist, das private Bilder viel wichtiger sind als alles andere. Heute weine ich den kommerziellen Bildern keine Träne nach, aber die privaten Aufnahmen würden mich hart treffen.

Eine Kopie des digitalen Bildmaterials alleine reicht also nicht!

Zweistufig und auch extern

Ich arbeite deshalb zweistufig:

  • Orginale als Kopie auf einer separaten, externen Festplatte.
  • Kleinere JPG als Kopie in der Cloud

Wer Cloud-Services nicht vertraut, kann auch eine weitere externe Festplatte nutzen, die er aber im Bankschließfach oder anderswo extern aufbewahrt. Der Haken ist nur, das man dann meistens keine aktuellen Stand mehr hat und schnell ein Update vergisst.

P.S. Das Beitragsbild hat natürlich nichts mit dem Artikel zu tun. War das erste im Archiv das mir auffiel.