IMO – Instagram ist das bessere Facebook

Warum ist das so? Statistisch nachweisbar, aber nur im geschäftlichem Umfeld.

Betrifft eben nur den Business-Bereich, wo es eben nicht auf unqualifizierte Follower und Likes geht. Deshalb muss man hier, wie im Marketing üblich, den idealen Kunden und mögliche Supporter identifizieren. Supporter sind Personen oder Organisationen die einen mit Kunden in Verbindung bringen können. Oftmals im B2C auch als Influenzer bezeichnet.

Früher waren meine ideale Kunden, Frauen zwischen 30 und 50 die meine Preise aus der Portokasse bezahlen konnten. Also ein kleiner Markt, der bei regionalem Denken, zur Pleite führen würde. Übrigens ein Markt der mit Social Media nicht realistisch erreichbar ist.

Aktuell gibt es keine “Kunden” mehr, aber einen Zielmarkt “regionale Modelle” und als Supporter Modellagenturen und auch Fotografen. Warum? Muss meine Langeweile in den Griff bekommen.

Wenn man krank im Bett liegt, hat man sehr viel Zeit. Ich habe deshalb meine Facebook und Instagram-Accounts, auf Basis des Zieles, analysiert.

Die höhere Follower-Qualität zwischen Facebook Business Page und Instagram, liegt mit hohem Vorsprung bei Instagram. Die Rate von potentiellen “Kunden” ist bei Instagram fast drei mal höher.

Warum ist das so? Hashtags!

Bei Facebook sind Hashtags verpönt, was automatisch zu niedriger Qualität führt. Man kann es bei Facebook nur durch gezielte Werbung mit klar definierten Zielgruppen teilweise ausgleichen.
Warum nur teilweise? Weil ich noch keine realistische Zielgruppen von Frauen mit gut gefülltem Portmonee gefunden hatte. Selbst wenn es so wäre, wären die Kosten für die Kampagne für einen Fotografen nicht tragbar. Ein Grosskonzern kann mit der geldliche Gieskanne arbeiten, ein Einzelunternehmer nicht.

Wählt man bei Instagram die richtigen Hashtags, so erhält man eine kostenlose weltweite ‘Werbung’. Deshalb entsprechen meine Follower zu fast 70% dem angestrebten ‘Zielmarkt’. Einziger Haken ist, die fehlende regionale Eingrenzung. Dadurch reduziert sich die Trefferquote wieder drastisch, auf etwas unter 50%. Das ist aber immer noch um fast einen Faktor 3 besser als bei Facebook.

Der grösste Fehler den man machen kann, ist es möglichst viele Personen mit Hashtags zu erreichen. Auch ich war schuldig!

Man sollte niemals die Hashtags nach der Masse der Nutzung, sondern immer nur nach dem Zielmarkt auswählen! Wonach sucht mein Klientel auf Instagram? Nur diese Hashtags sind für mich von Bedeutung unabhängig von der Häufigkeit der Nutzung.

Ich werde meine Hashtags in nächster Zeit drastisch ändern.