Es gibt keine konstruktive Kritik

Ein offener Brief, den ich vor fast 4 Jahren geschrieben habe und immer noch aktuell ist:

Ich war gerade in einer anderen Community in einer Diskussion über “Kommentare” in öffentlichen Foto-Foren. Ich glaube, nach dem ich das zweite Mal aus der Fotocommunity ausgetreten bin, ist es Zeit meine Sicht der Dinge einmal zu erklären.

“Es gibt keine berechtigte oder konstruktive Kritik” (in der Fotografie)

1. 90% in der Fotografie ist nicht kritisierbar und auch die letzten 10% nur sehr bedingt. Es geht hier um individuelle künstlerische Wahrnehmung, kurz gesagt “Geschmack”.

2. Jeder sollte seinen eigenen Geschmack und Auffassung haben, nur eben nicht öffentlich äußern. Es ist eine Unart geworden andere Menschen öffentlich “an den Pranger” zu stellen, anstatt sich unter vier Augen mit ihm auseinanderzusetzen. Das geht im Gespräch, per PN , EMail, … aber eben nicht in einem öffentlichen Medium das anonyme Dritte sehen können. Hier handelt sich um Verletzung der Persönlichkeitsrechte bis hin zur Geschäftsschädigung (Profis). Für mich absolut unentschuldbar, wie sehr man das auch mit “guten Vorsetzen” verbrämt.

Jeder der Kommentare schreibt oder dies zuläßt, z.B. die Fotocommunity, sollte sich des Grundgesetzes bewusst sein: “Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt” – nur anscheinend nicht der sogenannten Communities.

Ergänzung: Besonders wenn man sich verweigert ein Kommentarsystem individuell abschaltbar zu machen oder das löschen von Kommentaren verweigert.

Es sollte zum Nachdenken anregen. Jeder muss selbst entscheiden.
Lg Jörg

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