Das Portrait ist “Dead Center”…

und nicht im goldenen Schnitt oder Rule of Thirds

Tut mir Leid. Ich bestehe immer darauf, das man das Gehirn einschaltet und sich selbst einen Eindruck verschafft. Nicht den Lemming spielen und sogenannten Fachbüchern folgen, wo seit rund einem Jahrhundert der eine Fotograf von anderen abgeschrieben hat.

Die alten Meister …

werden immer missbraucht, wenn es darum geht irgendetwas zu belegen oder zu beweisen. Dazu sollten man sich aber vorher mit diesen in der Realität beschäftigt haben.
Mein Großvater war Maler und hat mich durch dutzende Museen in Europa “geschleift”. Später habe ich dann freiwillig einige Dutzend Museen besucht und Bilder und Plastiken studiert.
99,9% aller Portraits ins mittig, also Dead Center gemalt. Erst bei Environmental Portraits und Gruppen wurde der “Hintergrund” in die Wertung des Bilder einbezogen und angefangen den goldenen Schnitt oder die Rule of Thirds zu berücksichtigen.
Wer zu bequem ist, entsprechende Museen zu besuchen, sollt zumindest einmal Google Art besuchen und sich Portrait-Bilder intensiv anschauen:

https://artsandculture.google.com/search?q=portrait

Unser Lemming-Verhalten und die neuen Medien bringen einen neuen Portraitstil erst hervor.

Das Landscape-Portrait

Warum Landscape? Weil PC-Bildschirme und Tablets nun einmal landscape genutzt werden. Hier wird das Format einfach optimal ausgenutzt. Ein Marketing-Aspekt und definitiv kein künsterlischer.

Erst hierdurch fangen wir nun an eine neuen Stil mit goldenem Schnitt und Rule of Thirds zu schaffen. Es ist schon ironisch, wie wir etwas mit Macht vertreten und neu in die Welt bringen und uns auf “alte Meister” berufen und das e deshalb so gemacht werden muss …

Schöne neue Welt.